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Cornelia Schweizer

Der 15. Oktober ist ein besonderer Tag: An diesem Tag feiern die 1994 eröffnete Buchhandlung am Hottingerplatz und deren Inhaberin ihren Geburtstag. Cornelia Schweizer hat nach der Ausbildung zur Buchhändlerin in Canterbury gearbeitet und studiert, später zwei Buchhandlungen in Zürich geleitet; sie war Präsidentin des Zürcher Buchhändler- und Verlegervereins und hat die «Lange Nacht der kurzen Geschichten» in Zürich eingeführt und betreut. Aktives Mitwirken in der Buchbranche ist Herzenssache. Musik, philosophische Literatur, dichtende Denker und denkende Dichter sowie die erlebte Natur gehören zum Leben wie Brot. «Das Buch der Unruhe» von Fernando Pessoa würde sie auf die Insel mitnehmen. Im Ohr und «by heart» Janaceks Klavierklänge «In the Mist».

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Heidi Häusler

Ich bin Buchhändlerin aus Leidenschaft und es ist mir wichtig, den persönlichen Kontakt zur Kundschaft zu pflegen, den Kundinnen und Kunden genau das Buch zu verkaufen, das sie lesen möchten. Ich bin eine Vielleserin, die zum Lesen am liebsten in der Hängematte liegt oder im Schaukelstuhl sitzt. Ich gebe mich dem Inhalt des Buches voll hin und freue mich mit den Personen der Geschichte – leide aber auch mit ihnen mit. Gute Sprache ist mir wichtig: Besonders schöne Sätze lasse ich mir auf der Zunge zergehen und lese sie mir laut vor, um in den vollen Genuss des Wohlklangs zu kommen. Und ich bin nie ohne Buch unterwegs, ganz nach dem Motto der ­Isländer: «lieber barfuss als ohne Buch».

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Bettina Guhl

«Lesen, ein Weg ins Leben» ist ein Zitat des deutschen Philosophen und Schriftstellers Manfred Hinrich.Diesen Entdeckungsweg wünsche ich allen Menschen. Wo könnte ich diesem Wunsch besser folgen als in einer Buchhandlung? Beim Lesen eröffnen sich un­ge­ahnte Welten; diese jedoch ungeteilt zu belassen, ist nur das halbe Glück. Daher schätze ich die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen und die Gespräche über Bücher sehr. In der Buchhandlung arbeiten zu können, deren Kürzel «buchah» ist, erachte ich als Privileg. Da liegt doch das Aha-Erlebnis vom Entdecken schön gestalteter und guter Bücher an jedem Arbeitstag immer wieder neu auf der Hand. Das freut mich.

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Delia Huber

Wenn man täglich mit Büchern zu tun hat und wenn man viel liest, kommt man irgendwann zu dem Schluss, dass sehr viel mehr möglich ist, als allgemein angenommen wird. Ich finde, Literatur muss die Welt nicht zwangsläufig draussen vor der Tür lassen – im Gegenteil! Oft genug holt sie die Welt auch zu uns herein. Wahrscheinlich bin ich eine hoffnungslose Romantikerin, aber was sich jemand für ein Buch ­aus­gedacht hat, könnte doch auch im wahren Leben passieren. Literatur kann ein wunderbarer Weg in die Wirklichkeit sein, weil sie uns die Augen öffnet für alles, was passieren kann! Darum gefallen mir die Bücher von Jane Austen besonders gut.

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Robert Szabo

«Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.» Dieses arabische Sprichwort habe ich mir, seit ich das Lesen für mich entdeckt habe, sehr zu Herzen genommen. Ohne Buch sieht man mich kaum. In der Buchhandlung am Hottingerplatz bin ich über so manchen Umweg gelandet und habe ein grandioses Zuhause für Bücher und Menschen gefunden. Die Freude am Lesen zu teilen oder zu wecken, ist ein tolles Gefühl, und Büchern neue Leser zu vermitteln, freut mich jedes Mal aufs Neue. Dass das Lesen es uns ermöglicht, das Leben aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, gehört zum besonders Wertvollen an Büchern. Dass der Kontakt mit Kundinnen und Kunden genauso lehrreich und wertvoll ist, geniesse ich als Buchhändler zusätzlich.