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Cornelia Schweizer

Der 15. Oktober ist ein besonderer Tag: An diesem Tag feiern die 1994 eröffnete Buchhandlung am Hottingerplatz und deren Inhaberin ihren Geburtstag. Cornelia Schweizer hat nach der Ausbildung zur Buchhändlerin in Canterbury gearbeitet und studiert, später zwei Buchhandlungen in Zürich geleitet; sie war Präsidentin des Zürcher Buchhändler- und Verlegervereins und hat die «Lange Nacht der kurzen Geschichten» in Zürich eingeführt und betreut. Aktives Mitwirken in der Buchbranche ist Herzenssache. Musik, philosophische Literatur, dichtende Denker und denkende Dichter sowie die erlebte Natur gehören zum Leben wie Brot. «Das Buch der Unruhe» von Fernando Pessoa würde sie auf die Insel mitnehmen. Im Ohr und «by heart» Janaceks Klavierklänge «In the Mist».

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Katrin von Wyss

Aus Liebe zum Buch und aus der Überzeugung, dass Veränderung Teil des Lebens ist, habe ich meinen Beruf als Primar- und Musiklehrerin aufgegeben und bin Buchhändlerin geworden. Seit 2003 arbeite ich in der Buchhandlung am Hottingerplatz, im Quartier, in dem ich aufgewachsen bin. Die Vielseitigkeit der Arbeit und den persönlichen Kontakt zu den Kunden schätze ich sehr. In der Literatur suche ich das Atmosphärische, das «Zwischen den Zeilen stehende, was ich in Alice Munroes Erzählungen oder in den Romanen von Ralf Rothmann finde. Ich lese aber auch gerne einen spanndenden Krimi von Jo Nesbo oder Gianrico Carofiglio oder vertiefe mich in einen schönen Fotobildband, wie z. B. Il Cerchio von Jan Jedlicka. 

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Cédric Eigner

Ein Buch zu lesen ist für mich wie ein kurzer Surf- oder Snowboardtrip. Eintauchen in eine Geschichte, fremde  Länder erkunden, mit Protagonisten mitfühlen, alte  Epochen erleben  und der Fantasie neue Nahrung zum Träumen geben.
Im August 2010 begann ich meine Lehre in der Buchhandlung am Hottingerplatz. Meinen Entschluss Buchhändler zu werden fällte ich über Umwege. Nun bin ich froh hier gelandet zu sein und geniesse den täglichen Umgang mit Büchern und Kunden.
Am liebsten lese ich historische Romane mit viel Tiefe. Auch Reiseberichte und Fantasy-Bücher verirren sich auf meinen Nachttisch.

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Martina Müller

Schreiben ist schwierig, über sich selbst zu schreiben noch viel schwieriger. Zumindest für mich. Vielleicht kommt daher meine Leidenschaft für das Lesen und sicher meine Bewunderung für die Schriftstellerei. Die Gabe ein Buch, eine Geschichte zu schreiben fasziniert mich immer wieder. Das Eintauchen in eine andere Welt, sich in Figuren, Stimmungen hineinversetzen und Gedankenbilder zu kreieren, das Mitleiden und -freuen geschieht beim Lesen jedes neuen Buches auf eine eigene Art und Weise. Gelesen habe ich schon als Kind viel und gerne, manchmal nächtelang.