Die stille Erotik der Melancholie
Erwägungen und Improvisationen

Trennlinie

04.12.2018

Gute Kunst lebt nie nur von Regelhaftigkeit, sondern auch von gekonnter Respektlosigkeit.

Mit diesem von Jeanine Osborne illustrierten Buch legt Martin Kunz sechzehn Gelegenheitstexte vor, die zum Innehalten auffordern. Texte, entstanden als Reflexionen am Rande, ausgelöst durch innere oder äußere Anstöße, durch Stolpersteine, seltener auch durch Anfragen oder Aufträge. Diese Betrachtungen wollen zum Unterbrechen verführen, zur Stille, in der es aber gären soll, schäumen, Abbau bewirkend zum Zweck der Energie­gewinnung. Das wäre fruchtbare Melancholie.

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