Die Dummköpfe

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27.09.2010

Solche wunderbaren Freunde wie die «Dummköpfe» hätte man auch gerne. Der Junge namens «Wühler» hat sie zum Glück. Gemeinsam bricht die zehnköpfige Kinderbande in die gruselige Villa der gemeinen Lehrerin Frau Brüll ein. Dort holen sie sich eine wertvolle Katzenfigur zurück, die Frau Brüll ihrem Schüler weggenommen hat. Die Kinder können dabei endlich ihre besonderen, von der Lehrerin unentdeckten, Talente voll entfalten. Wer einmal diesen Kindern begegnet ist, vergisst sie nicht so schnell. Das liegt nicht nur an der witzigen und originellen Geschichte von Paul Fleischman. Auch die Illustrationen des Londoner Grafikers David Roberts sind sehr lebendig und ideenreich. Man begegnet beispielsweise dem schicken Mädchen «Hollywood». Da sie leidenschaftliche Kinogängerin ist, hat sie während des Einbruchs ein sicheres Gespür für Gefahren. Das Mädchen «Zauberauge» hypnotisiert die blutrünstigen Wachhunde, und «Spucki» legt die Überwachungskamera lahm. Was es aber mit dem Jungen namens «Klammer» auf sich hat, sei hier nicht verraten. Aber ohne ihn wäre die Geschichte sicherlich ganz anders verlaufen. Oder war es vielleicht doch «Kralle», der das Blatt zum Wenden bringt? Eigentlich kommt es bei diesem genialen Buch auf jeden Einzelnen und seine besonderen Fähigkeiten an.

Eine Trenninie

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