Engadiner Hochjagd
Ein Mord für Massimo Capaul

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05.08.2020

Er soll bitte nicht denken, nur zu­packen. Polizeidebütant Massimo Capaul tritt endlich auch offiziell seinen Dienst an, allerdings unter besonderen Bedingungen: Statt Arbeitsuniform trägt er Geländetenue und Bergschuhe, denn am Linard Pitschen hat es einen Felssturz gegeben, und Capaul soll in der Dienst­stelle Zernez aushelfen. Acht Wanderer können gerettet werden, ein Sonderling aus dem Dorf wird zunächst vermisst, dann für tot erklärt. Schon wird Capaul zum nächsten Einsatz gerufen: ein Jagd­unfall am Piz Linard. Die Jagdkumpane wollen trotz Feldstecher nichts gesehen­ haben, niemand hat am Tatort Spuren­ ­gesichert, die Leiche wurde bereits ­abtransportiert. Der Pragmatismus der Engadiner in allen Ehren, aber Capaul will der Sache nachgehen. Als an den kommenden Tagen mehrere Diebstäh­le gemeldet ­werden und dann noch ein ­bekannter Bauingenieur auf der Ofenpass­straße verunglückt, ist ­Capauls Ehrgeiz endgültig geweckt. Hat der ungewöhnlich warme November, in dem Ausläufer eines Sahara­sturms Berg und Tal mit fahlrotem Sand bedecken, ­allen den Kopf verdreht, wie Capauls Wirtin Bernhild behauptet?

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