Auf den Inseln des letzten Lichts

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21.08.2010BETTINA SPOERRI

Nachdem er in seinem letzten Buch seine LeserInnen mit seiner Hauptfigur Wilbur nach Amerika, Irland und Schweden entführt hat – und dafür mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde –, lässt Rolf Lappert in «Auf den Inseln des letzten Lichts» seine Protagonisten beinahe bis ans Ende der Welt fahren. Das wieder über 540 Seiten lange Buch zieht einen tief in eine dunkle, fantastische Welt hinein: Auf einer abgelegenen, exotischen Insel in Südostasien sucht Tobey nach seiner Schwester Megan, die hierhergereist sein soll, aber verschwunden ist. Dort stösst er auf eine seltsame Gemeinschaft: die Wissenschaftler und Versuchstiere einer ehemaligen Forschungsstation für Primaten. Rolf Lappert kreiert hier eine gleichzeitig absurde und unheimliche Art Anti-Paradies, sein neues Werk ist Abenteuerroman, Thriller und Märchen in einem – und eine Geschichte über ein Geschwisterpaar, das sich quer über die Erdkugel nicht aus den Augen zu verlieren versucht.

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