Die Fabrikanten

Trennlinie

11.03.2005

Wie frei ist man in einer Familie? Existieren nicht doch mehr unsichtbare Fäden, die die Familienmitglieder aneinanderbinden, als man denkt? Und sind die so genannten «schwarzen Schafe» nicht oft jene Personen, die ihre Fäden durchschneiden konnten? Sich nicht dem Diktat der Familientraditionen beugten? Der neue, spannende Roman von Sibylle Mulot zeigt diese Verstrickungen anhand der fiktiven Geschichte der Familie Kahn, welche eine der ältesten deutschen Holzbetriebe leitet. Die Geschichte beginnt mit Lis Kahn, Buchhändlerin, die mit 25 Jahren ihr Studium abbricht, um die Firma zusammen mit ihrem Zwillingsbruder aus dem finanziellen Ruin zu retten. Immer mehr erfährt man von der Familiengeschichte – dies aus der Optik von verschiedenen Familienmitgliedern. Weltpolitik mischt sich mit der Firmen- und Familienpolitik, Familienepisoden entpuppen sich als halbe Wahrheiten und immer wieder geht es auch um die Familienehre, für welche man alles tun sollte. Der beigelegte Stammbaum hilft, dass man dabei die Uebersicht über die Grossfamilie nicht verliert.

Eine Trenninie

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