Frau Sorgedahls schöne weisse Arme

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04.08.2009

«Ich brauche nicht zu verreisen. Ich bin schon da.» – Ein Philosophieprofessor in Oxford begibt sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und schon ist er mittendrin im Schweden der fünfziger Jahre, im vertrauten Västmanland. Beim Geschmack der Zimtbirnen, beim Duft in den Schilfbänken der Seen und vor allem bei den Frauen, die noch genauso verführerisch sind wie damals: Ingela, die Tochter des Gießers im benachbarten Sommerhaus, und Frau Sorgedahl, die einen langweiligen Mann und so schöne weiße Arme hat. «Gustafssons poetisches Geheimnis ist es, Geheimnisse wahren zu können. ... Sein Roman ist voller Erotik, kühn verbindet er Anekdote und Theorie, Sinnlichkeit und Transzendenz. Man lasse sich in die weissen Arme von Frau Sorgedahl gleiten, und man wird nicht wissen, ob man fliegt oder fällt.»
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 28.04.09

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