Sofareisen

Trennlinie

18.10.2005

Ich habe ein Jahr in einem Hotelbetrieb gearbeitet, zusammen mit einem Koch, der täglich mindestens eine CD von «Stiller Has» hörte. Eine mir gänzlich unbekannte Musik, die ich zu Beginn zu boykottieren versuchte, dann aber je länger je lieber gewann. Endo Anaconda ist aber nicht nur Sänger, sondern auch Kolumnist. Seine in den Jahren 2001 bis 2005 erschienen Kolumnen sind nun in Buchform erhältlich und zeigen eine andere Seite von ihm. «Sofareisen» – in der eigenen Stube beginnen viele seiner Betrachtungen, er schreibt über aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse, es sind Betrachtungen über die Schweiz und den (Mittelmass-) Schweizer und Erlebnisse aus seiner Jugend oder mit dem eigenen Nachwuchs. Und sie sind durchzogen von Ironie und vom Blues, wie es auch seine Musik ist. Lassen Sie sich verführen bis zur letzten Seite. Es lohnt sich.

Eine Trenninie

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