Abschied von China
Artikel und Zwischenrufe

Trennlinie

30.06.2016

China, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?
Wird das 21. das chinesische Jahrhundert? Euphorie und pechschwarzer Pessimismus prägen die Wahrnehmung Chinas durch den Westen. Diese Ambivalenz ist nicht neu: Sie reicht von Marco Polo im 13. Jahrhundert über die Jesuiten im 16. und 17. Jahrhundert bis zu den Imperialisten im 19. Jahrhundert und dem Kalten Krieg des 20. Jahrhunderts. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich das Reich der Mitte, einmalig in der Weltgeschichte, rasant verändert: wirtschaftlich, sozial und politisch. Die Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war. Diese historische Umbruchzeit wird im vorliegenden Buch mit Texten dokumentiert und mit Zwischenrufen hinterfragt. Waren die Einschätzungen und Kommentare der 1980er-Jahre richtig oder zumindest vertretbar? Bestätigen die Artikel der letzten Jahre den einst prognostizierten Trend?

 

 


Peter Achten wurde 1939 in Basel geboren. Nach dem Studium arbeitete er als Lokaljournalist, später als Korrespondent in Lateinamerika und Spanien. Anschliessend war er zehn Jahre als Produzent und Moderator bei der «Tagesschau». Nach Peking kam er 1986 als China-Korrespondent des Zürcher «Tages- Anzeigers» und des Radios, er blieb dort bis 1990. Dann kam der Wechsel nach Washington – als Fernsehkorrespondent. Von 1994 bis 1997 war Peter Achten Asien-Korrespondent mit Sitz in Hongkong, darauf folgten zwei Jahre in Vietnam. Seit 1999 lebt und arbeitet er in Peking als Korrespondent für Schweizer und internationale Medien.

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