Der Bildungstrieb der Stoffe

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29.04.2015

Schwebende, organische Farbtriebe wandern über das Papier, erblühen zu berauschenden psychedelischen Mustern in erstaunlich intensiven Tönen. Als «Bilder, die sich selbst malen» wurden die hier erstmals in Buchform veröffentlichten Farbexperimente des «Dr. Gift» weltbekannt. 

 

Die «Runge-Bilder» sind früheste Beispiele der heute auch im Chemie-Unterricht verwendeten Papierchromatographie. Runge, auf den einige bedeutende chemikalische Entdeckungen, darunter das «Quecksilber-Herz» zurückgehen, untersuchte die farblichen Reaktionen beim Kontakt unterschiedlicher chemischer Stoffe wie Ammoniak, Eisen- oder Kupferoxyd. Ergebnis dieser Experimente sind faszinierende Farbexplosionen, die er unter dem Titel «Der Bildungstrieb der Stoffe» in Musterbüchern zusammenfasste. Diese in erster Linie aus naturwissenschaftlichem Interesse geführten Experimente zeugen von einem ästhetischen Willen, der die Avantgarden des 20. Jahrhunderts vorwegnimmt.

 

Schwebende, organische Farbtriebe wandern über das Papier, erblühen zu berauschenden psychedelischen Mustern in erstaunlich intensiven Tönen. Als «Bilder, die sich selbst malen» wurden die hier erstmals in Buchform veröffentlichten Farbexperimente des «Dr. Gift» weltbekannt. 
Die «Runge-Bilder» sind früheste Beispiele der heute auch im Chemie-Unterricht verwendeten Papierchromatographie. Runge, auf den einige bedeutende chemikalische Entdeckungen, darunter das «Quecksilber-Herz» zurückgehen, untersuchte die farblichen Reaktionen beim Kontakt unterschiedlicher chemischer Stoffe wie Ammoniak, Eisen- oder Kupferoxyd. Ergebnis dieser Experimente sind faszinierende Farbexplosionen, die er unter dem Titel «Der Bildungstrieb der Stoffe» in Musterbüchern zusammenfasste. Diese in erster Linie aus naturwissenschaftlichem Interesse geführten Experimente zeugen von einem ästhetischen Willen, der die Avantgarden des 20. Jahrhunderts vorwegnimmt.Schwebende, organische Farbtriebe wandern über das Papier, erblühen zu berauschenden psychedelischen Mustern in erstaunlich intensiven Tönen. Als «Bilder, die sich selbst malen» wurden die hier erstmals in Buchform veröffentlichten Farbexperimente des «Dr. Gift» weltbekannt. 
Die «Runge-Bilder» sind früheste Beispiele der heute auch im Chemie-Unterricht verwendeten Papierchromatographie. Runge, auf den einige bedeutende chemikalische Entdeckungen, darunter das «Quecksilber-Herz» zurückgehen, untersuchte die farblichen Reaktionen beim Kontakt unterschiedlicher chemischer Stoffe wie Ammoniak, Eisen- oder Kupferoxyd. Ergebnis dieser Experimente sind faszinierende Farbexplosionen, die er unter dem Titel «Der Bildungstrieb der Stoffe» in Musterbüchern zusammenfasste. Diese in erster Linie aus naturwissenschaftlichem Interesse geführten Experimente zeugen von einem ästhetischen Willen, der die Avantgarden des 20. Jahrhunderts vorwegnimmt.

 

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