Der Vesuv
Geschichte eines Berges

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03.01.2013

Einer der besten Kenner des Golfs von Neapel hat die faszinierende Geschichte eines Berges geschrieben, der seit Jahrhunderten Angst und Schrecken verbreitet und zugleich eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt.

Unter den rund 500 aktiven Vulkanen der Erde hat der Vesuv eine einzigartige menschliche Geschichte. Sie beginnt mit dem Ausbruch des Jahres 79 n. Chr., der Pompeji und Herculaneum begraben hat. Seither hat der »majestätische Verbrecher« (Gerhart Hauptmann) die Menschen zum Nachdenken über die dunklen Seiten der Natur gebracht. Der Vesuv ist die Geburtsstätte der modernen Vulkanologie. Und er ist der am häufigsten besuchte Berg der Welt. Der Massenverkehr kam mit »Funiculì Funiculà«, der vielbesungenen Seilbahn, an deren Stelle heute Bus und Auto getreten sind.
Seit 1944 ruht der Vulkan. Rund drei Millionen Menschen leben heute in seinem Schatten. Alles ist unter Kontrolle, versichern die Wissenschaftler. Für den Ernstfall sind Evakuierungspläne ausgearbeitet. Und im Dom von Neapel fließt das Blut von San Gennaro.
Eine mitreißend erzählte Kulturgeschichte der Natur.

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