Wie wir für die Freiheit kämpften
Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika

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13.02.2014


"Diese Geschichten sind nicht nur authentisch, sondern geben auch einen Einblick in das Leben und den Kampf der vielen unbekannten Helden, die mithalfen, den Weg zu unserer neuen Demokratie zu bahnen."

Dieser Satz aus dem Geleitwort von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bringt aus südafrikanischer Sicht die Idee des Buches auf den Punkt. Im Einsatz für eine gerechte Gesellschaft leistete dabei Rommel Roberts einen ganz besonderen Beitrag: Als eine der zentralen Figuren organisierte er im Unter- und im Hintergrund den Widerstand, oft mit riskanten und kreativen Aktionen - und stets ohne Gewalt. Seine Schilderungen ermöglichen zum ersten Mal einen Blick hinter die Kulissen der letzten Apartheid-Jahre.

Roberts berichtet von seinen Begegnungen mit einflussreichen Müttern in den Townships, von Erfahrungen mit Gefängniswärtern oder Straßengangs, von Begegnungen mit öffentlichen Entscheidungsträgern oder heimlichen Drahtziehern. Seine Erlebnisse erzählen von den Mechanismen der Unterdrückung durch den Polizeiapparat, von explosiven Situationen wie auch von amüsanten Momenten - alle waren Teil der historischen Veränderungen.

Neben seinen Berichten über Personen und Ereignisse finden sich im Buch immer wieder persönliche Gedanken, die keine geographischen Grenzen kennen. Das Buch erscheint - als Erstveröffentlichung in deutscher Sprache - zwischen dem Todestag von Nelson Mandela und dem Jubiläum "20 Jahre freie Wahlen in Südafrika" vom 26. April 2014. Die Thematik des Buches bleibt aber zeitlos und ist ein beeindruckendes, universelles Statement für Freiheit und Gerechtigkeit.

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